|
|
Site-Info: Editorial > Ride Insights >
Vereinigte Arabische Emirate - Die Wüste lebt (doch)?! |
|
|
| |
 |
|
Die Kunstwelten von Las Vegas sind das
Vorbild für Dubailand |
Universal Studios, Ferrari, Warner Brothers - illustre
Namen des Freizeitparkbusiness gieren nach neuen Besucherscharen. Diese werden
zukünftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten vermutet. Wo in den USA
unter Six Flags hauptsächlich Familienachterbahnen favorisiert werden und
Europas Freizeitparkwelt von einer "Heuschreckenplage" befallen ist, will man
in den Emiraten Dubai und Abu Dhabi, bislang Entwicklungs"länder" in
Sachen Achterbahnvergnügen, klotzen statt kleckern: Zum Ende des Jahres
2010 soll tatsächlich der erste Themenpark eröffnen, die Mehrheit der
angestrebten Projekte wurde aber bereits eingestellt.
Vor fünf, sechs Jahren war die Euphorie schon einmal
groß: Im Jahre 2003 wurden vollmundig die ersten Parks für das
Dubailand angekündigt. Inmitten eines 140 Quadratkilometer
großen Wüstenareals, an der Ausfallstraße zwischen den
Emiraten Dubai und dem 150 Kilometer entfernten Abu Dhabi gelegen, sollten
gleich mehrere Shopping Center, Freizeitparks, Hotelanlagen und Sportarenen
Heerscharen von Besuchern anziehen.
Die Themenparks wurden vor allem von den europäischen
Top-Herstellern umworben, Verträge geschlossen und Anlagen konstruiert,
doch zur Auslieferung kam es nie. Die Fata Morgana in der Wüste blieb nur
ein Trugbild, die voreilig aufgepumpten Projekte wurden eingestampft,
verschoben oder auf einen Bruchteil ihres ursprünglich geplanten Umfangs
zusammengestrichen. |
|
|
 |
|
Wüstensand statt Sumpfgebiet: Das
Dubailand will zweimal so groß wie die Walt Disney World in Florida
(Bild) werden |
2009 findet der Besucher im bislang selbst infrastrukturell
kaum erschlossenen Dubailand eine FIA-lizenzierte
Autorennstrecke, Ski Dubai und ein Amphitheater. Die angekündigten
Achterbahnen können bis auf eine Ausnahme ausschliesslich auf einem
staubigen Lagerplatz in Einzelteilen gesichtet werden: Geliefert und nicht
aufgestellt.
Im Spätsommer ging dann aber doch ein Exemplar in
Betrieb: Mit der Sega Republic eröffnete Ende August 2009 in der
Dubai Mall am Fusse des Burj Dubai zwischen einem Kinokomplex und
Kinderspielplatz die Spielwiese für Videogames-Fanatiker. Angelehnt an den
Indoor Themenpark Joypolis in Tokio findet sich auf einer umbauten
Fläche von zehn Fussballplätzen neben unzähligen Virtual Reality
Simulatoren, Videospielen und einer aufwändigen Jeep Themenfahrt durch
eine Dschungelwelt der Spinning Coaster Spin Gear der deutschen
Firma Gerstlauer. Die kompakte Achterbahn führt auf 380 Metern
teilweise durch die Dunkelheit und auch über den Köpfen der Besucher
der Sega Themenwelt hinweg.
Für Konsumfreudige soll zudem 2010 die erste Phase der
Mall of Arabia eröffnen, welche mit 30 Hektar Verkaufsfläche
auf zwei Ebenen schlicht zur größten Mall der Welt proklamiert
werden will. Die vollmundig angekündigten Freizeitparks sucht man bislang
vergeblich, das Modell im Besucherzentrum des Dubailandes hält am
visionären Gedanken der Traumwelt dennoch fest.
Dubailand ist der Oberbegriff eines gigantischen,
über 100 Milliarden Dollar Bauprojektes von Wohnungen, Hotels und
Freizeitzonen, eingebettet in einer kunterbunten Themenwelt. Das
Gigantomanieprojekt entspringt der Vision von Dubais Regenten und
Premierminister Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum. Der
Milliardär verfolgt das ergeizige Ziel, den Wüstenemirat zum
Drehkreuz der Welt ausbauen. Geplant wurde bis zum Jahre 2008 viel, selbst die
Bagger waren tätig und die ersten Achterbahnkomponenten sind bereits in
der Wüste angekommen.
Im Herbst 2008 erlitten viele der laufenden und auch ernst
zu nehmenden Projekte einen starken Dämpfer: Der in Dubai staatlich
vorangetriebene Bauboom kannte bis dato keine Grenzen, mit der Finanzkrise im
Herbst 2008 fielen die durch Spekulationen in astronomische Höhen
angewachsenen Immobilienpreise ins Bodenlose. Der Bau von Wohnungen auf einer
extra aufgeschütteten Insel erscheint plötzlich nicht mehr lukrativ
genug. Es lasten nach Schätzungen rund 70 Milliarden Schulden auf den
Immobilienfirmen des Landes, die erhofften Einnahmen bröckeln stetig
weiter. Dem Emirat Dubai fehlt es seitdem an Geld, die gigantischen Parks wie
geplant durch Immobilien Abverkäufe zu finanzieren. Der Bauherr des
höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Dubai, entliess
kurzerhand viele Arbeiter, der Bau der dritten künstlichen Insel im Meer
soll gestoppt worden sein. Budgets laufender Projekte wurden auf ein Minimum
gestrichen oder die Realisierung vorläufig aus Eis gelegt.
Die Entwickler hinter dem Dubailand, Nakheel
und Tatweer, kochen bislang auf Sparflamme. Vor allem die aberwitzigen
Freizeitparks inmitten der Wüste hat es getroffen. Die Eröffnung der
Universal Studios wurde um zwei Jahre verschoben, die Bauarbeiten
gestoppt, fast sämtliche Planungsingenieure verloren ihre Jobs von einem
Tag auf den anderen. Andere milliardenschwere Projekte wurden kurzerhand
eingestellt: Six Flags, Dreamworks, Marvel Park, Busch
Gardens, Sea World und das Legoland existieren nur noch auf
dem Papier. |
|
|
|
Während die Ampeln im Dubailand aktuell auf Rot
stehen, baut der "Mitbewerber" im Emirat Abu Dhabi fleißig am ersten
Themenpark. Auf Yas Island, einer 25 Quadratkilometer großen Insel
vor Abu Dhabi, entstand eine fünfeinhalb Kilometer lange Formel 1
Rennstrecke mit Yachthafen, welche das Flair Monacos in die Wüste brachte.
Der erste Formel 1 Grand Prix auf dem Yas Marina Circuit im November
2009 war ein voller Erfolg.
  |
|
Links: Yas Island aus der Vogelperspektive
- Rechts: Das Layout des Katapultcoasters von Intamin |
Die Erschließung der Insel soll durch den Themenpark
Ferrari World nebst Shopping Mall, Wohnanlagen und Hotel Resorts mit
zwei Golfplätzen vervollständigt werden. Das 25 Hektar große
Ferrari Areal soll einerseits den Flair und die Kultur Italiens
widerspiegeln, gleichzeitig aber auch die Autohistorie und die Rennsporterfolge
von Ferrari festhalten.
Der Themenpark, dessen Eröffnung ursprünglich zur
Formel 1 Premiere geplant war, will nun im Jahre 2010 folgen. Die
Bauaktivitäten auf Yas Island sind in vollem Gange. Die
Stahlstrukturen der beiden Gross-Achterbahnen stehen bereits, die weiteren
Ausbauphasen inklusive Warner Brothers Themenpark sollen bis 2014
abgeschlossen sein.
Ferrari World ist ein gemeinsames Projekt zwischen
dem italienischen Automobilhersteller und der einheimischen
Grundstücksfirma Aldar Properties. Die Insel wurde von der
Regierung an die 2001 gegründete Holding Aldar übergeben. Das
Unternehmen hält aktuell fünf Prozent der Anteile an Ferrari.
Das ambitionierte Projekt wirkt weitaus erwachsener als die
kunterbunten Plastik-Träume in Dubai: In einer gigantischen, knallroten
Themenhalle werden sich 24 Attraktionen den Besuchern darbieten, darunter ein
Ferrari Museum, ein Paraglider Simulator aus dem deutschen Hause
Huss, der zu einem Rundflug über die Schönheiten Italiens
einlädt, die interaktive Factory Experience von Mack Rides,
eine Wasserbahn von Hafema und ein knapp 60 Meter hoher Freifallturm mit
Ausfahrt in die Wüstensonne ebenfalls von Huss.
 |
|
Rendering des weiterhin geplanten F1-X
Themenparks in Dubai |
Das Herzstück der Ferrari World bilden jedoch
zwei Achterbahnen von Weltklasseformat. Intamin wird einen zwei
Kilometer Meter langen Katapultcoaster liefern, der den Zug mittels
Hydraulikantrieb auf 240 km/h beschleunigen soll. Das Layout des F1
Coaster ist angelehnt an Desert Race im Heide Park, bietet
jedoch aufgrund der Geschwindigkeit deutlich größere Kurvenradien
wie auch mehrfache Airtime auf Camelbacks und Bunny Humps.
Erste Baubilder zeigen, dass im Gegensatz zu Desert Race die
weitäufigen Kurvenbögen mit knapp zwei Metern Höhe sehr bodennah
plaziert sind, um das Geschwindigkeitsgefühl bewußt zu
unterstreichen. Intamin präsentiert auf dieser Anlage erstmals ein
neues Schienensystem, welches den langjährig verwendeten
Fachwerkträger ablöst. Dabei wird eine Doppelrohrunterkonstruktion
genutzt, die größere Abstände zwischen den Stützen
garantiert. Dies ermöglicht vor allem ein deutlich schlankeres
Erscheinungsbild der bis zu knapp 60 Meter hohen Camelbackfiguren.
Maurer Söhne ist Lieferant des Emotion
Coaster, welcher sich als duellierende Achterbahn präsentiert. Statt
in einem Formel 1 Ferrari sitzen die Mitfahrer in einem offenen
Straßenwagen des italienischen Herstellers. Die beiden jeweils 1000 Meter
langen Layouts werden größtenteils parallel geführt sein und
die Illusion eines Straßenrennens bieten. Jede Strecke wird dazu
insgesamt vier Launchabschnitte besitzen, die mit LSM Statoren
ausgerüstet den dreigliedrigen Zug immer wieder auf
Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. Die linearen elektromagnetischen
Beschleunigerstrecken werden ein hautnahes "Race Feeling" mit Kick Starts und
Zwischenbeschleunigungen ermöglichen. Das Layout präsentiert sich
dabei äußerst bodennah - kein Bahnpunkt überschreitet die 15
Metermarke. Die Stahlstrukturen beider Großachterbahnen wurden im Sommer
2009 montiert und warten auf ihre Inbetriebnahmen, welche für 2010
vorgesehen sind.
Auch im Dubailand sollte bereits zum Jahresende 2008
ein Motorsport Themenpark durchstarten. Von allen angekündigten Projekten
in Dubai war es das Fortgeschrittenste. Der 20 Hektar große F1-X
sollte unter offizieller Lizenzierung von Bernie Eccelstones Formel
1-Zirkus eine Mixtur aus Achterbahnen und kleineren Karussells auf einem
eng an die Rennstrecke angegliederten Außengelände bieten. Aktuell
sind sämtliche Arbeiten gestoppt. Von offizieller Seite wurde
bestätigt, dass ein neuer Investor für das 350 Millionen Projekt
gesucht werden würde. Obwohl bereits viele Vergnügungsanlagen
ausgeliefert wurden und das Projekt zu etwa der Hälfte fertig gestellt
ist, hatte die Entwicklungsfirma Union Properties die Notbremse gezogen.
Die Planungen sehen nun vor, den Themenpark 2011 oder später zu
eröffnen. |
|
|
|
Parkprojekte in Dubai und Abu Dhabi
(Stand Herbst 2009) |
|
Ferrari
World, Yas Island
In-
und Outdoor Park mit Ferrari Museum, Simulatoren, Fahrschulen, Free Fall Tower
und Achterbahnen mit Weltklassestatus - ein LSM Launch Coaster von Maurer
Söhne mit zwei duellierenden Strecken sowie ein Katapultcoaster von
Intamin |
|
|
Geplante
Eröffnung: 2010
Planung
Themenpark: Jack Rouse Associates, USA, u.a. Harbor Land, Ningbo, China
Entwickler:
Aldar
Status:
Im Bau |
| |
|
F1-X,
Dubailand
Themenpark
rund um die Formel 1 mit Launch Coastern, Loopingbahnen, Simulatoren und
kleineren Rundfahrgeschäften auf einer Fläche von 20 Hektar. Der F1-X
Themenpark soll Teil von Dubais Motor City werden. |
| |
|
Geplante
Eröffnung: 2011 oder später
Voraussichtliches
Budget: 350 Millionen Euro
Planung
Themenpark: Forrec, Kanada
Status:
Bau bis auf weiteres gestoppt |
| |
|
Marvel
Theme Park, Dubailand
Comicwelt
mit Rides und Shows zu Superhelden wie Spiderman, X-Men, Iron Man und den
Fantastic Four. |
| |
|
Geplante
Eröffnung: 20??
Voraussichtliches
Budget: 800 Millionen Euro
Betreiber:
Marvel Entertainment, Al Ahli Goup
Status:
Planungen bis auf weiteres gestoppt |
| |
|
Six
Flags Dubailand, Dubailand
Auf
einer Fläche von 46 Hektar inmitten des Dubailands sind neben der
bekannten Kombination rasanter Achterbahnenkreationen auch weltberühmtes
Entertainment-Franchising, wie das Kindermusical Wiggles und den
Profi-Skateboardfahrer Tony Hawk, geplant. |
|
|
Geplante
Eröffnung: 20??
Betreiber:
Six Flags, Tatweer - Entwickler Dubailand
Status:
Planungen bis auf weiteres gestoppt |
|
|
Universal Studios Dubailand, Dubailand
Der
200 Hektar große Themenpark soll in zwei Bereiche untergliedert werden:
Studios City soll Hotels mit über 4000 Zimmern sowie Geschäfts- und
Restaurantszeilen ähnlich den bisherigen Angeboten in Orlando und Los
Angeles bieten. Universal Studios Dubailand stützt sich auf bekannte
Ride-Lizenzen der NBC Gruppe, u.a. Jurassic Park River Adventure und Revenge of
the Mummy. Große Neuentwicklungen sind nicht zu erwarten, jedoch soll das
kulturelle Gut der Vereinigten Arabischen Emirate in Fahrgeschäften wie
Eighth Voyage of Sinbad und Aladdins Magic Carpet Ride berücksichtigt
werden. |
| |
|
Geplante
Eröffnung: 2012
Voraussichtliches
Budget: 2 Milliarden Euro
Entwickler:
Tatweer, Entwickler Dubailand
Status:
Bau bis auf weiteres gestoppt, Projektierung wird fortgeführt |
|
|
Warner
Brothers Themenpark, Yas Island
Filmpark
mit Shows, Wasser- und Achterbahnen unter der Lizenzierung von Warner Brothers
inklusive Kino- und Hotelkomplex |
|
|
Geplante
Eröffnung: 2014
Entwickler:
Aldar
Status:
in Planung |
| |
|
Worlds
of Discovery, The Palm Jebel Ali
An
der Spitze der künstlichen Palm Island Jebel Ali werden mit Sea World,
Busch Gardens, Aquatica und Discover Cove gleich vier Themen- und Wasserpaks
entstehen. SeaWorld Dubai wird viele der Attraktionen umfassen, die bereits die
Besucher der Schwesterparks in den Vereinigten Staaten genießen
können. Dazu zählen Attraktionen mit Killerwalen, Delfinen und
Seelöwen sowie Fahrgeschäfte mit Meeresthemen. |
|
|
Geplante
Eröffnung: 20??
Planung
Themenpark: Busch Entertainment Corporation
Betreiber:
Nakheel
Status:
Planungen bis auf weiteres gestoppt |
|
|
|
|
Die Planungsbereitschaft in den Vereinigten Arabischen
Emiraten kannte bis zum Herbst 2008 keine Grenzen. Gerade im Dubailand
waren neben Motorsport- und Filmparks noch weitere ambitionierte Pojekte
vorgesehen. Marvel, 2008 mit Iron Man erfolgreich als
ausführendes Produktionsstudio ins Filmgeschäft eingestiegen, plante
gleich einen ganzen Themenpark rund um seine Comic Superhelden. Und selbst die
angeschlagene Six Flags Gruppe wollte sich im Dubailand
positionieren.
 |
|
Universal Studios Florida |
Lizenzgeber Universal hat unlängst mit den
Erdarbeiten für einen Studio Park in Dubai begonnen. Aktuell sind diese
unterbrochen. Viel Neues wird Universal Studios Dubailand nicht
aufbieten. Hauptsächlich sind Kopien aus den US-Parks geplant, wie zum
Beispiel der Indoor Coaster Revenge of
the Mummy, die Waterworld Stuntshow, ein als Rapid River
gestaltetes Jurassic Park River Adventure (die deutsche Hafema
liefert beispielsweise eine ähnliche Anlage nach Universal Sentosa)
oder der duellierende King Kong Coaster im "inverted Design". Das
bekannte Universal Eingangstor steht bereits, die Lagune inmitten des
Parks wurde schon im Wüstensand ausgehoben. Insgesamt fünf
Themenereiche wollen bis 2012 realisiert werden: Hollywood, New
York, Surf City, Epic Adventures und Legendary Heroes
buhlen dann gemeinsam um die Gunst der Besucher. Das kulturelle Gut der
Vereinigten Arabischen Emirate wird in Fahrgeschäften wie Eighth Voyage
of Sinbad und Aladdins Magic Carpet Ride berücksichtigt
werden.
Letztendlich sind alle Dubailand Projekte auf
unbestimmte Zeit verschoben. Ob sie jemals realisiert werden ist ungewiss. Die
Erfolgschancen sind niedrig, einzig und allein für den F1-X und die
Universal Studios könnten die Ampeln bald wieder auf Grün
stehen. Die Antwort hängt vom Willen potentieller Investoren und dem
Erfolg der Ferrari World ab. Deren Bauaktivitäten sind als einzige
im vollen Gange, schließlich hat Aldar mit dem Emirat Abu Dhabi
einen weitaus potenteren Geldgeber hinter sich als sämtliche geplanten
Themenpark Destinationen im Dubailand.
Text: Coastersandmore - jp Bilder: Aldar,
Dubailand, F1-X, Coastersandmore |
|
|
|