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Revenge of the Mummy |
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"Revenge of Mummy "Artwork |
1999 kehrte mit "Die Mumie" einer der bedeutendsten
Hollywood Grusel-Klassiker der 30er Jahre zurück auf die Kinoleinwand.
Ausgestattet mit einer gehörigen Portion Selbstironie erzielte das
produzierende Filmstudio Universal mit dem modernen Revival ein einschlagendes
Einspielergebnis. Imhotep, ein seit 3000 Jahren mumifizierter hoher Priester,
ein Untoter für alle Ewigkeit, wird von seinem Fluch der Flüche
befreit und wandelt von nun als unheiliger Fleischfresser durch das
Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts. Mit unvorstellbarer Kraft und
der Macht über den Wüstensand will er seine frühere Geliebte von
den Toten auferwecken und bedient sich dazu seiner Armee der Untoten
Krieger.
Schon während der Vorbereitungen zu diesem Hollywood
Blockbuster stand für die Crew um Regisseur Stephen Sommers fest,
dass sie in spätestens zehn Jahren eine Themenparkattraktion auf den
Motiven des Mumienabenteuers ihr Eigen nennen wollen - "daran erkennt man die
wahren Megahits", sagt Sommers. Eine Fortsetzung und ein Prequel
später sollte dieser Anspruch Realität werden. Die Mumie nimmt Rache
und das in einer irrwitzigen Kombination aus Achterbahnspaß und "real"
gewordenem Filmabenteuer.
"Wir haben unendlich viel Zeit in die Entwicklung dieses
Fahrspektakels gesteckt", sagt Stephen Sommers, "Revenge of the Mummy
kann nur noch größer und besser werden als die Filme selbst". Derart
optimistisches Superlativdenken steckt an - Sommers hat mit seinen
humoristisch angehauchten Kinoabenteuern auch die Crew um Scott
Trowbridge von Universal Creative infiziert: "Unser Mummy Ride ist
die bahnbrechendste Attraktion der gesamten Vergnügungsindustrie - es gibt
nirgendwo einen anderen Ride dieser Extraklasse." Nicht nur die Kreativen, auch
die Geldgeber waren vom Erfolg der Attraktion derart überzeugt, dass im
Sommer 2004 fast zeitgleich zur Premiere in die Universal Studios
Florida und Hollywood geladen wurde. Mit einem Budget von 40
Millionen US-Dollar pro Bahn und das Mega Hollywood Franchise im Rücken
erschien das Risiko kalkulierbar. Mehr noch: Durch die parallele Realisierung
der beiden Achterbahnen konnten die Entwicklungskosten aufgeteilt werden. Die
nun kommunizierten 40 Millionen sind in Zeiten von hohen zweistelligen wenn
nicht sogar dreistelligen Millionenbeträgen für eine einzelne
Fahrattraktion der Entertainment Riesen Universal und Disney fast
einem Schnäppchen gleich.
Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem real
gewordenen Gruselspaß? Ist es etwa nur der typisch amerikanische Hype um
heiße Luft oder kann der Mummy-Darkride Coaster die unangefochtenen High
Tech Megarides wie Spiderman, Tower of Terror oder Indiana
Jones Adventure tatsächlich in den Schatten stellen? |
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Links: Im New York Street Set findet sich
der Eingang zum Mummy Coaster (rechts) |
Hinter der Fassade des Museums der Antike im New York
Street Set der Universal Studios Florida wartet die Antwort in einer
der weltweit größten Sound Stages. 2002 hob an gleicher Stelle noch
King Kong die Fahrzeuge der Roosevelt Inselhochbahn aus dem
Schienenbett. Diese aufwendige Themenfahrt der legendären Firma
Arrow erreichte nur eine Spielzeit von zwölf Jahren. Insider
verlautbarten, dass der Betrieb zu teuer und fehleranfällig gewesen sein
soll. Die Mumie rächt sich eben auf ihre Art. In Los Angeles wurde sogar
kurzfristig Steven Spielbergs E.T. Abenteuer liquidiert, hier jedoch der
Platznot wegen.
Beide Mummy Achterbahnen bauen auf identischen
Motiven der Filmreihe auf, das Fahrerlebnis ist jedoch schon der ungleichen
Örtlichkeiten wegen völlig unterschiedlicher Art. Die verwinkelten
Achterbahnlayouts wurden speziell an die jeweiligen Gebäude angepasst. In
Hollywood ist die Hallenhöhe weitaus niedriger und ermöglicht daher
nur einen horizontalen Katapultstart. In Florida hingegen führt die
Abschussstrecke in einem 25° Winkel in Richtung Hallendecke. Und nicht nur
die Achterbahn, auch die einzelnen Showszenen, Wartebereiche und Spezialeffekte
fallen unterschiedlich aus - so bleibt jede "Mumien" Achterbahn
einzigartig.
Der Wartebereich in den Universal Studios Florida
startet klassisch typisch - Filmkulissen sind zu sehen, darunter das Buch der
Toten, mit dem Imhotep regelrecht unfreiwillig zur wandelnden Mumie
wurde; Storyboards und Zeichnungen erinnern an die erfolgreichen Filmabenteuer.
Schnell wird jedoch der Blick auf die zahlreichen Monitore gelenkt, und die
Story kann beginnen... .
Schließlich will Revenge of the Mummy nicht
irgendeine Geisterachterbahn mit Lichteffekten und Soundberieselung in einer
verdunkelten Halle sein - derer gibt es schon dutzendfach. Der Anspruch der
Mumienkreativen Sommers und Trowbridge liegt um ein vielfaches
höher. Es geht um eine eigene, glaubwürdige Geschichte, das
Filmabenteuer soll jeder am eigenen Leibe spüren. Ihre gewählte
Strategie ist simpel: "Der Unterschied zwischen einem Fahrgeschäft und
einem Kinofilm liegt darin, dass wir nur ein paar Minuten haben, um die Leute
in Angst und Schrecken versetzen zu können. Dies geht nur, wenn wir von
der ersten Sekunde an ein unvergessliches, nervenaufreibendes Erlebnis bieten",
sagt Sommers. |
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Eingangsbereich zu "Revenge of the
Mummy" |
Das Mumienabenteuer startet konsequenterweise von Anfang an
voll durch und bedient sich dazu einer Symbiose aus realen Spezialeffekten,
computergenerierten Animationen auf speziell entwickelten
Projektionsflächen, gigantischen Setaufbauten und lebendig wirkenden
animatronischen Figuren, darunter auch Imhotep
höchstpersönlich. Die eigentliche Achterbahnfahrt mit ihren
spektakulären elektromagnetisch gepowerten Beschleunigungsabschnitten,
sieben Airtime Erlebnissen und extremen Kurvenkombinationen mit
Neigungen von bis zu 80° wie in Florida ist nur noch Mittel zum Zweck.
"Während des Rides gibt es keine Berührungsängste zwischen
Imhotep und dem Publikum - der verfluchte hohe Priester ist eine lebendige,
atmende und überall lauernde Figur", sagt Stephen Sommers. Der
Besucher erlebt das Kinoabenteuer letztendlich aus der Perspektive des
Filmhelden - physische Belastungen inklusive - sprichwörtlich ein Fest
für die Sinne.
Der Übergang zwischen der Kulissenwelt des
Freizeitparks in die ägyptischen Katakomben von Imhotep und seinen
Freischärlern erweist sich jedoch als weniger gelungen - zumindest in der
Variante im Sonnenstaate Florida. Letztendlich bleibt die Frage offen, ob das
Spektakel im Antikenmuseums einen Filmdreh darstellt, oder die Besucher
wirklich in die Katakomben Ägyptens eintauchen - dies räumen auch die
Designer ein und weisen darauf hin, dass die "Hollywood" Version mit einer
anders gestalteten Preshow Klarheit verschafft.
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Hinter der Kulisse des beginnen die
Katakomben |
Im Lower Lot in den Universal Studios im
Norden von Los Angeles bertreten die Gäste trotz aller Warnungen die
antike Tempelstätte von Imhotep, die kurz zuvor von Räubern
heimgesucht wurde. Dabei wurde der Mumifizierte von den Toten auferweckt und
beschwört, nachdem die Sonne untergegangen ist, sein neues Reich der Toten
empor. Im Wartebereich verzichteten die Designer grundlegend auf
Fernsehmonitore und bereiten durch Videoprojektionen entlang der
Tempelwände die Besucher auf das bevorstehende Abenteuer vor. Um der Welt
des Totenwächters zu entkommen steht schliesslich ein Minenfahrzeug
bereit.
Das "Making of" im Wartebereich in den Universal Studios
Orlando erzählt von den nervenaufreibenden Dreharbeiten der
Mumienfilme. Mitwirkende berichten von merkwürdigen Vorgängen am Set,
einige sind der Meinung, dass das gesamte Filmset verflucht gewesen sei. Als
Schutz vor dem Mumienfluch hätten sie sogar ein spezielles Amulett tragen
müssen. Der Hauptdarsteller Brendan Fraser ging dabei irgendwie
leer aus und "borgte" sich eines von einem Produktionsassistenten. Eine fatale
Handlung, werden wir dem armen Kerl doch noch während der
vierminütigen Fahrt begegnen.
Die Besucher finden sich schließlich am Set zum Dreh
eines neuen Mumien Films wieder - in den finsteren Katakombengängen wartet
neben kurzweiligen interaktiven Gimmicks, mit denen andere Wartende
gehörig erschreckt werden können, auch eine geheimnisvolle Warnung:
"Der Tod wird jeden einholen, der die Ruhe von Imhotep stört." Die
Expedition ins Ungewisse kann beginnen.
Ungewiss sollte eigentlich auch die gesamte Storyline bis
zur Eröffnung bleiben - teilweise wurden erste offizielle Artworks
präsentiert, von realen Flammeneffekten und spektakulären
Videoprojektionen gesprochen, doch was die Besucher tatsächlich erwarten
würde blieb ein großes Geheimnis - jedoch nur fast: Rund ein halbes
Jahr vor Eröffnung tauchte eine virtuelle Fahrt aus der Sicht eines
Passagiers als Videoclip im Internet auf. Kurioserweise baute das Material etwa
nicht auf den Ideen eines Fans auf, sonder stammte von Universal selbst
- es sollte den Designer zeigen, wie die fertige Attraktion letztendlich
aussehen sollte. Sämtliche Szenen und Gags der Orlando Version waren darin
visualisiert. Die Universal Anwälte drohten dem Webseitenbetreiber,
welcher das Video von einem Insider erhalten haben will, zumindest nicht in den
sonst üblichen Briefbombardements. Vielmehr berichtete ihm ein
hochrangiger Universal Mitarbeiter, dass er die Veröffentlichung
für eine gute Idee halten würde. Sollte es sich womöglich um
eine neue Werbestrategie halten, die den Mumienhype weiter pushen sollte? Es
wird ein Geheimnis bleiben, doch das zweieinhalb Minuten lange Video machte
Lust auf mehr - Lust auf die wirkliche tatsächliche Umsetzung. |
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Über der Ausgrabungsstätte
thront die Anubis Statue |
Die Warteschlange endet bei einer gigantischen Statue des
Anubis, dem Wächter der Totenstadt, zu dessen Füßen eine
Ausgrabungsstätte eingerichtet ist. Einige Stufen wollen erklommen werden,
dann ist die Station erreicht. Zu Stoßzeiten können von der
Doppelladeplattform gleich zwei Fahrzeuge zur selben Zeit aufbrechen.
Nachdem sich das Minenfahrzeug in Richtung Stollen in
Bewegung gesetzt hat, drängen sich die Skelette von scheinbar erfolglosen
Vorgängern ins Blickfeld. "Irgendetwas wird gleich schief gehen", sagt
sich der erfahrene Kinobesucher. Der Wagen fährt langsam, mit gerade
einmal drei Stundenkilometer, um eine Kurve und wir erblicken die fast von Kopf
bis Fuß einbandagierte Person des jungen Produktionsassistenten. Etwa
wieder ein Zeichen? Plötzlich bewegt er sich und schreit uns flehend an,
schnellstens umzukehren - der Fluch wäre real und der gesamte Ort eine
Falle.
Sollte Imhotep etwa wieder von den Toten auferstanden
sein? Ohne Amulett wären wir dann verloren. Dieser Gedanke hat
Berechtigung, springt doch plötzlich der Deckel eines nahen Sarkophags auf
und bringt den realistisch anmutend agierenden Imhotep zu Tage, der sich
sofort der Lebensgeister des Produktionsassistenten bereichert. Gestärkt
wendet sich die furcheinflössende Mumie dem Minenfahrzeug zu und droht,
dass mit unseren Seelen das gleiche geschehen würde, wenn wir nicht seiner
Armee beitreten und ihm untertänig dienen würden.
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Die urplötzlich auftauchenden
Wächter der Finsternis sorgen für eine Schrecksekunde |
Das Skelett von Imhotep bewegt sich derart
beeindruckend lebensecht, dass die Insassen im vorbeifahrenden Wagen vollkommen
überzeugt werden, es mit dem Wächter der Finsternis
höchstpersönlich aufnehmen zu müssen. Realisiert wird dies durch
eine aufwendig gestaltete, 300 Kilogramm schwere Roboterfigur, die durch
hochmoderne Hydraulikmotoren angetrieben wird und gleich 34 verschiedene
Bewegungen beherrscht. Dabei dauert diese Sequenz gerade einmal 15
Sekunden.
Ein Tor öffnet sich vor den Augen der Mitfahrer und
gewährt Einlass in eine Umgebung, welche aus dem Finale des ersten
Mumienabenteuers bekannt ist - hier handelt es sich um die Schatzkammer, dem
Herz der Pyramide. Licht fällt durch eine Öffnung in der Decke,
trifft auf einen Spiegel, der wiederum einen anderen anstrahlt und
schließlich in einer Kettenreaktion die ungeheuren Schätze des
Raumes in einem goldenen Lichte illuminiert.
"Folgt mir und ihr bekommt die Schätze", ertönt
die Stimme von Imhotep aus dem Off; "verweigert und ich werde euch bis an euer
Lebensende jagen." Im gleichen Moment wird der Raum dunkelrot, die Krieger von
Imhoteps Armee tauchen urplötzlich aus einer Feuersbrunst auf und
verleihen den letzten Worten gehörig Nachdruck. Leider sind Figuren sehr
statisch gehalten. Dann scheint das Fahrzeug Fahrt aufzunehmen, um der
Waffengewalt zu entkommen. Dummerweise entpuppt sich der letzte Ausweg aus
Sackgasse - Das Fahrzeug kommt zum Halt, das Schicksal scheint besiegelt und es
kommt sogar noch schlimmer. Erst taucht ein Käfer auf, dann noch einer und
schließlich scheinen sich tausende computeranimierte
Scarabäus Käfer von den Leinwänden links, rechts und vor
dem Fahrzeug auf die Insassen zu stürzen. Kenner der Filme wissen, dass
diese kleinen Schalentiere gierige Fleischfresser sind.
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Imhotep erhält seinen letzten
Schliff |
Letzter Ausweg scheint eine Flucht nach hinten - genau in
diesem Moment beschleunigt das Fahrzeug leicht und gleitet rückwärts
eine kleine Abfahrt hinunter. Dann bewegt es sich wieder vorwärts bis
schließlich ein immenser Ruck die Glieder der Mitfahrer durchfährt.
Der Sog der Mumie hat uns erfasst; Imhotep scheint
unsere Seelen förmlich einsaugen zu wollen, nähern wir uns doch in
einem stetig anwachsenden Tempo seiner überdimensionalen Fratze mit dem
aufgerissenem Mund. Mit 1.3g, dem fast anderthalbfachen der Erdbeschleunigung,
werden die Mitfahrer auf der 25° steilen Rampe etwa 14 Meter
emporkatapultiert. Nach zwei Sekunden ist die Höchstgeschwindigkeit
erreicht, Imhotep hat uns in seiner Gewalt. Kurzzeitig hebt man von den
Sitzen ab und das Fahrzeug stürzt in einer steilen Rechtskurve in die
Tiefe.
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Fakten zu Revenge of the Mummy in
Florida |
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High Tech Achterbahn mit
Spezialeffekten nach den Motiven der Mumien Filme |
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Gesamthöhe |
14
Meter |
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Höchste
Abfahrt |
9
Meter |
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Schienenlänge |
670 Meter |
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Max. Geschwindigkeit |
65 km/h |
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Beschleunigung beim Launch |
+ 1,3g |
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Max. Vertikalbeschleunigung |
+ 3,5g |
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Steilste Abfahrt |
50° |
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Maximale Querneigung |
78° |
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Netto-Fahrzeit |
177 Sekunden |
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Fahrzeuge |
6 Wagen; 16 Plätze pro Wagen |
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Kapazität |
2400 Personen pro Stunde |
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Hersteller |
Premier Rides, Baltimore, USA |
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Betreiber |
Universal Studios Florida, Orlando, USA |
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Eröffnung |
25. Mai 2004 |
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Link zur offiziellen
Webseite der Universal Studios Florida |
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Der Auftakt dieses ersten - und längsten -
Achterbahnparts wird durch spektakuläre Licht- und Soundeffekte begleitet.
Die kurzweilige Achterbahnfahrt nach dem Kick-Start zieht die Mitfahrer in
ihren Bann. Bei der Hetzjagd durch die Dunkelheit der "Netherworld" tauchen
stetig Mumienvisagen auf, die uns förmlich durch immer wildere Kurven- und
Hügelpassagen treiben. Blitzlicht, Rauch und ständige Bewegung in
Kombination mit den physischen Belastungen des Coastertracks sorgen für
eine gehörige Portion Spannung. Unterstützt wird die Atmosphäre
durch 200 in der Halle installierte Lautsprecher. Durch sie erklingt der
speziell für Revenge of the Mummy geschriebene Score von Alan
Silvestri, der schon bei den Mumien Filmen für ein schaurig gruseliges
Umfeld sorgte.
Schließlich wird eine Anhöhe erklommen, der Wagen
fährt in die Station ein - oder doch nicht? Es folgt ein
spektakuläres, selbstironisches Finale, gespickt mit einer weiteren
Begegnung der perfekt agierenden animatronischen Figur von Imhotep und
einem gigantischen Deckenfeuereffekt, dem wir nun um Haaresbreite durch einen
weiteren Kickstart mit unendlich lang erscheinender Abfahrt entkommen. Eine
extreme S-Kurvenkombination und weitere Spezialeffekten später findet das
Orlando Mumien Abenteuer sein wohlverdientes Ende.
Jedes der fünf Fahrzeuge ist eine kleine High Tech
Zentrale, die 16 Personen gleichzeitig Platz bietet und mit 350 Watt Audio
verteilt auf 22 Lautsprecher ausgerüstet sind. Mit vier Personen in den
jeweils vier Sitzreihen sind die Wagen sehr kurz und garantieren in den
Darkride Szenen optimale Sicht auf die einzelnen Überraschungsmomente. Die
Achterbahnparts profitieren durch extreme Kurvenkombinationen, die mit
klassischen Zügen nicht realisierbar gewesen wären. Zudem werden in
der gerade einmal 20 Meter hohen Soundstage Auf- und Abfahrten geboten, die es
förmlich in sich haben: Mit bis zu 65 Stundenkilometer jagt der wendige
Wagen über kurze, jedoch beeindruckend steile Abfahrten mit bis zu 50°
Neigung. Dass dabei gerade einmal Höhenunterschiede von neun Metern
absolviert werden, kann durch die extreme Auslegung des Schienenverlaufes und
der pechschwarzen Dunkelheit weitestgehend kompensiert werden. Trotz der Wahl
von Einzelfahrzeugen ermöglicht eine enge Taktzeit nebst Doppelladestation
eine Kapazität von rund 2400 Personen pro Stunde, was in den gutbesuchten
Universal Studios Orlando auch mehr als notwendig ist. |
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In den hügeligen Universal Studios Hollywood, wo
im Gegensatz zur Örtlichkeit in Orlando, Filmproduktionen am laufenden
Band heruntergekurbelt werden, ist der gesamte Studiopark kleiner und beengter
gehalten. Auch der Mumienfluch kommt etwas abgespeckter daher: Der Parcours
bietet weniger Höhenmeter, die Szenen sind in ihrer Zahl und
Intensität kleiner ausgefallen und die Streckenlänge schrumpft von
670 auf 550 Meter.
Nachdem maximal 16 Fahrgäste Platz genommen haben
bewegt sich das identisch zur Florida Version ausgestattete Minenfahrzeug in
eine Höhle, welche von grünem und rotem Licht illuminiert wird.
Warden Gad Hassan, der Archäologe aus den Filmen erscheint an der
Decke und spricht eine deutliche Warnung aus: "Rennt um euer Leben, Imhotep
lebt!" Dann wird er von den Scarabäus Käfern erledigt. Das
Fahrzeug fährt unbeirrt weiter, die Dunkelheit in der Höhle ist so
tiefschwarz, dass die einzelnen von der Decke hinunterfallenden Wassertropfen
erste Schreckenswirkungen zeigen. Als dann noch die Totenwächter
förmlich nach den Fahrgästen greifen, hat der Gruseleffekt seinen
vorläufigen Höhepunkt erreicht. |
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Im Lower Lot der
Universal Studios Hollywood findet sich eingepfercht zwischen der Wasserfahrt
Jurassic Park River Adventure (links) und unzähligen Soundstages (rechts)
die Indoor Achterbahn Revenge of the Mummy (Bildmitte) |
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Plötzlich wird es heller, die Schatzkammer ist
erreicht. Eingehüllt im glitzernden Licht des Goldes fällt der Blick
auf die Hyroglyphen an den Wänden. Zwischen zwei ägyptischen Statuen
erscheint plötzlich das Gesicht von Imhotep wie auf Sand
gezeichnet. Der videoprojezierte Imhotep vollbreitet den Insassen sein
Angebot: "Diene mir und geniesse unendliches Leben". Eine scharfe 180°
Rechtskurve später lauten seine Worte: "Nun gehört mir eure Seele
für immer." Zur gleichen Zeit stürzen im freiem Fall Mumienkrieger
von der Decke und kommen nach sechs Metern knapp über den Köpfen der
Mitfahrer zum Stehen. Wie von Geisterhand wird das Fahrzeug plötzlich
schneller und beschleunigt auf der Flucht vor den Totenkriegern in die
pechschwarze Unterwelt.
Der durchzugsstarke Launch wird innerhalb von 1,5 Sekunden
vollzogen und bringt den Wagen auf eine Geschwindigkeit von 64
Stundenkilometern. Begleitet vom Film Soundtrack wird ein kleiner Kamelbuckel
überfahren, bis eine 180° Steilkurve am anderen Hallenende das
Fahrzeug in den engen Kurvenrund des Layouts führt. Dieser rund 300 Meter
lange Abschnitt ist durch abrupte Minihügel mit einem Gefälle von bis
zu 50° und engen Steilkurvenfahrten charakterisiert. Wie in Orlando blitzen
die Visagen der Mumienkrieger auf. Dazu wurden 25 Torbögen mit Abbildungen
der verlorenen Seelen über der Strecke installiert. Im Zusammenspiel von
realer Achterbahnfahrt, Blitzlicht und Windmaschinen wird die Illusion der
rasanten Flucht vor Imhotep und seinen Häschern perfekt.
Nach weniger als 30 Sekunden erklimmt das Fahrzeug eine
Anhöhe und biegt nach links in eine Sackgasse ab. Es folgt was folgen
muss: Die bekannten Scarabäus Käfer fallen zu tausenden von
den Projektionswänden. Luftdüsen im Fussraum der Wagen und
Wasserspray von der Decke unterstützen den Angriff der Minikrabbler. Der
einzige Ausweg ist die Flucht nach hinten: Immer schneller werdend bewegt sich
das Minenfahrzeug im Rückwärtsgang durch die grosse, dunkle
Studiohalle. Im Vergleich zu Orlando bietet dieser Part eine echte
Achterbahnstrecke mit verschiedenen Auf- und Abs, die in einer weiten 180°
Grad Kurve endet. Imhotep erscheint im Schwarzlicht oberhalb der
Strecke, immer noch sicher, die Seelen der Mitfahrer für sich vereinnahmen
zu können.
Das Fahrzeug beendet dabei seinen "Gravity run" und wird aus
der Haupthalle in eine weitere Kulisse manövriert. Ein Drehtisch
befördert den Wagen wieder in die Vorwärtsposition, wobei zeitgleich
Nebelmaschinen und Stroboskoplicht die Dunkelheit des schwarzen Raums
einvernehmen. Eine weitere Videoprojektion zeigt Imhotep schreiend vor
Schmerz, bevor er urplötzlich verschwindet. Nach einer Sekunde der
Ungewissheit bricht plötzlich die Sonnenfinsternis im Flutlicht der
Scheinwerfer. Imhoteps kurzweilige Herrschaft findet ihr Ende in einem
gigantischen Feuerball aus rotem Licht und Dampf, der sich oberhalb der
Besucher ausbreitet und von den Machern als "Brain Fire" bezeichnet wird,
schliesslich ist alles nur eine Illusion. Als der Rauch verschwindet, finden
sich die Mitfahrer im Ausstiegsbereich wieder. |
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Hinter den gigantischen Setaufbauten mit ihrer perfekten
Ausleuchtung und der Fülle von Spezialeffekten verbirgt sich letztendlich
eine gewöhnliche Stahlachterbahn, die um entscheidende jedoch meist schon
allseits bekannte Details aufgewertet wurde. So werden die Züge mit einer
neuen Generation von Linear Induktions Motoren, kurz LIM,
angetrieben und dabei nicht nur katapultartig abgeschossen. Mittels eines
elektromagnetischen Feldes werden die Fahrzeuge berührungslos und somit
verschleißfrei durch die Darkride Szenen bewegt.
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Das voluminöse Minenfahrzeug |
Dies wird durch eine völlig neue Geometrie der
Motoreinheit möglich. Übliche LIM Motoren bestehen aus zwei
gegenüberliegenden Profilen mit eingebauten elektromagnetischen Spulen,
welche an der Schiene befestigt sind. Zwischen den Profilen befindet sich ein
etwa 20 Millimeter breiter Luftspalt, in den millimetergenau ein am Zug
angebrachtes, rund ein Meter langes Schwert eintaucht. Eine Positionierung in
horizontalen Kurven ist dabei nicht möglich, schließlich würde
das Schwert dann mit den Profilen kollidieren.
Der SSLIM, der sogenannte "single slided" LIM,
erlaubt langsame, kontinuierliche Fahrbewegungen durch den Darkridepart und
ersetzt dabei die üblich verwendeten Reibräder. Neu ist diese Idee
nicht: Sie wurde schon 1992 bei Vekomas Big Thunder Mountain im
Disneyland Paris eingesetzt. Beim Mummy Coaster ist der Einbau der
Motoren jedoch auch in horizontalen Kurven möglich - dank einer
völlig neuen Geometrie der Motoreinheit.
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Fakten zu Revenge of the Mummy in
Hollywood |
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High Tech Achterbahn mit
Spezialeffekten nach den Motiven der Mumien Filme |
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Höchste
Abfahrt |
8
Meter |
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Schienenlänge |
549 Meter |
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Max. Geschwindigkeit |
64.5 km/h |
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Steilste Abfahrt |
50° |
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Netto-Fahrzeit |
120 Sekunden |
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Fahrzeuge |
4 Wagen; 16 Plätze pro Wagen |
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Hersteller |
Premier Rides, Baltimore, USA |
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Betreiber |
Universal Studios Hollywood, Los Angeles, USA |
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Eröffnung |
25. Juni 2004 |
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Link zur offiziellen Webseite der Universal Studios Hollywood |
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Anders beim SSLIM: Hier besteht die Motoreinheit aus einer
flachen Platte mit eingelassenen Spulen. Ihr Gegenstück in Form einer
Aluplatte ist an der Unterseite des Fahrzeugs befestigt und gleitet
berührungslos in einem geringen Abstand über den an der Schiene
befestigten Motor. Auffällig ist, dass der Motor nur noch eine mit Spulen
beaufschlagte aktive Seite hat, daher auch die Bezeichnung "single slided".
Alleine 46 dieser SSLIM Motoren treiben die tonnenschweren
Fahrzeuge durch die riesigen ägyptischen Sets in Orlando. Millimetergenau
bewegen sie die Fahrzeuge in den Dark Ride Szenen gekonnt an den zahlreichen
Feuereffekten vorbei. Weitere herkömmliche LIM Motoren finden beim
Katapultstart auf der 25° steilen Rampe Anwendung.
Als Lieferant dieser hochtechnisierten Achterbahnfahrt ging
aus dem Bieterverfahren der amerikanische Hersteller Premier Rides aus
Baltimore, Maryland als Gewinner hervor - letztendlich hätte die Technik
des Gruselrides auch von Intamin oder Vekoma Rides Manufacturing
kommen können, die vergleichbare Anlagen im Betrieb haben. Premier
Rides hatte Mitte der 90er Jahre erstmalig einen kompletten Achterbahnzug
mit Hilfe britischer Antriebstechnologie und deutscher Ingenieurskunst auf
Tempo 100 geschossen, mehrere dieser kompakten "Spaghettischüsseln mit
Kopfschmerzgarantie" verkauft und das ein oder andere Shuttle Layout
realisiert - dann wurde es lange Zeit still um die Firma vom Ingenieur Jim
Seay und dem früheren Intamin Repräsentanten Peter
Schnabel.
Revenge of the Mummy war nach fast fünf Jahren
regelrechter Ruhepause die erste große Neuauslieferung von Premier
Rides und zeitgleich auch eine Empfehlung für weitere
Achterbahnkreationen. Seit 2005 sorgt das kurvige Spektakel Italian Job -
Stunt Track für Outdoor-Spass in einer weiteren Filmstory, diesmal in
den Paramount Parks. Den Erfolg bei aufwendigen, hochkomplexen
Achterbahnen scheint Premier Rides gebucht zu haben. Paramount
hatte wie Universal gleich eine Doppelausführung bestellt und
orderte für 2006 gleich eine weitere Kopie der Mini Cooper
Achterbahn.
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Artwork der großen
Abschusssequenz |
Premier Rides verwirklichte die Mummy Tracks
mit Hilfe des deutschen Ingenieurbüros Stengel und bediente sich
dabei einer zahlreichen Auswahl an High Tech Komponenten: Gleich zwei
verschiedene LIM Motoren kommen zum Einsatz und bei den Bremsen wird neben
klassischen Reibbremsen auch auf schaltbare Wirbelstrombremsen
aus deutscher Entwicklung Wert gelegt. Alleine 18 dieser Schaltbremsen aus dem
Münchner Hause Intrasys werden beim Mummy Coaster in den
Universal Studios Orlando eingesetzt.
Revenge of the Mummy zeigt eindrucksvoll, wie aus
einer Fülle an bewährten High Tech Mitteln ein spektakuläres
Fahrerlebnis für die Sinne gezaubert werden kann. Neu ist dabei jedoch
keine der verwendeten Technologien und Effekte. So stellt beispielsweise
Spiderman in Universal's Islands of Adventure, die Konkurrenz im
eigenen Hause, das Gruselerlebnis um Imhotep mühelos in den
Schatten. Statt einer Mischung aus Altbewährtem bot "Spidey" zur
Eröffnung 1999 eine Kombination aus Simulator, 4D-Kino und
Spezialeffekten, welche noch heute in ihrer Gesamtheit mehr zu überzeugen
weiß, als das Mummy-Erlebnis. Jedoch scheint der Grund hierfür auch
klar auf der Hand zu liegen, erscheint die Mumienachterbahn doch in Betrachtung
des 100 Millionen US-Dollar Entwicklungsbudgets der Spiderman Attraktion
fast wie ein Low-Cost Produkt. Im Vergleich zu anderen modernen Show-Coastern
wie Disney's Rock'n'Roller Coaster oder Paramount's Italian Job -
Stunt Track hat Revenge of the Mummy jedoch klar die Nase vorn.
Der direkte Vergleich der Attraktionen in Orlando und
Florida zeigt, dass trotz gleicher Elemente und Spezieleffekte das Abenteuer
nicht verschiedener sein kann: Während in Orlando der Darkride und
Achterbahnpart mehr überzeugt, findet sich die Stärke in der
Hollywood Version in der fulminanten, rund 100 Meter langen
Rückwärtsfahrt. Und was sind die Meinungen der Spezialisten aus der
Branche? "Viel zu kurz um spektakulär zu wirken" war die Aussage eines
Entwicklungsingenieurs einer bekannten Achterbahnfirma; "ich habe mir mehr
versprochen - die Videoprojektionen wirkten einfach nur billig" die Worte eines
Freizeitparkmanagers. Scheinbar wurde zu viel heiße Luft im Hype um das
"Fahrgeschäft des Jahrtausends" generiert. Uns hat der Mumienfluch in
beiden Versionen jedenfalls beeindruckt. Zwar ist Revenge of the Mummy
nicht der versprochene, alles andere in den Schatten stellende Megaride, doch
die Kombination aus Achterbahn und Themenfahrt wurde perfekt in Szene gesetzt
und geizt nicht mit ihren Showqualitäten. |
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Text: Coastersandmore - ng, Bilder: Universal Studios,
Coastersandmore |
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