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Poseidon's Fury Hinter den Ruinen von Poseidons
einst übermächtiger Statue liegt eine Tempelanlage, welche eines der
ungewöhnlichsten Showerlebnisse in und um Orlando beherbergt. Schon die
gigantische Eingangskulisse mit einer Lagune, feurigen Skulpturen und einer
beeindruckenden Kulisse aus Stein lädt zum Verweilen ein. Dem Tageslicht
entflohen geht es schließlich in die Tiefen des geheimnisvollen
versunkenen Tempels von Poseidon, wo die Besuchergruppen auf den etwas
tolpatschigen Assistenten Taylor und eine Ausgrabungsstätte
treffen.
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Links: Der sprechende Brunnen sorgt für
kurzweilige Aufmerksamkeit vor dem Eingang von The Eight Voyage of
Sindbad |
Bot Poseidon's Fury in den Anfangsjahren des Islands of
Adventure eine dichte Storyline, welche im Götterkampf zwischen Zeus
und Poseidon endete, wurde aufgrund negativer Besucherrückmeldungen,
welche die Geschichte zu undurchsichtig fanden, im Sommer 2001 nachgebessert:
Nun wartet die ausschließlich zu durchlaufende Attraktion mit einer stark
vereinfachten Geschichte in den gleichen Kulissen auf.
Taylor, unser stets nervöser Begleiter, kann seinen
Doktorvater nicht finden und schon zu Beginn der Führung gerät in der
Ausgrabungsstätte, dem ersten Showraum, einiges durcheinander. Eigentlich
wollte der Professor seine mysteriösen Fundstücke präsentieren,
doch dann öffnet sich ein Geheimgang. Mit Taylor im Schlepptau
steigen die Besucher immer tiefer in das Reich von Poseidon hinab,
finden einen Orakelraum und betreten schließlich durch einen riesigen
Vortex, einen überdimensionalen Wassertunnel mit acht Metern Durchmesser,
eine unterirdische Höhle. Dort findet der Endkampf zwischen
Poseidon und dem Bösewicht Darkenon statt, welcher mit Feuer
und Wasser auf einer gigantischen Showbühne ausgetragen wird.
Das 25-minütige Showspektakel von Poseidon's Fury wird
durchgängig gespielt und beeindruckt auf drei Bühnen mit noch nie
dagewesenen Effekten, aber auch geringfügigen Längen durch die
stellenweise aufgesetzte Komik der beiden Protagonisten. Der
überdimensionale und zudem zwingendermaßen betretbare Wassertunnel
nebst nachfolgender Inszenierung mit rund 200 Feuer- und Wassereffekten gepaart
mit Projektionen auf Wasserwänden und einem äußerst
überraschenden Knalleffekt "Marke" Deja Vu entschädigt für die
anfänglichen Längen.
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Kreisel und kurzweilige Abfahrten beherrschen
das Layout der Kinderachterbahn Flying Unicorn |
The Eight Voyage of Sindbad Die Abenteuershow um den
Seeräuber Sindbad findet im rund 1750 Zuschauer fassenden
Amphitheater zwischen den Dueling Dragons und Poseidon's Fury
statt und beeindruckt durch actionreiches Spiel ihrer Charaktere:
Sindbad und sein trotteliger Kumpan Shish Kebab erforschen eine
mysteriöse Höhle voller Schätze und gefährlicher Kreaturen,
um die angebetete Prinzessin Amora aus der Gefangenschaft der
teuflischen Magierin Miseria zu befreien. Zahlreiche pyrotechnische
Effekte versüßen das Spiel, und auch die in Florida
äußerst beliebten "Splash zones" im Zuschauerraum sind bei der
Sindbad Show selbstverständlich mit dabei.
Direkt vor dem Show-Gebäude unterhält der Mystic
Fountain, ein sprechender Brunnen, die Besucher. Ein Mitarbeiter mit
Mikrofon sitzt versteckt im Hintergrund und steuert den Brunnen in Interaktion
mit dem Publikum - ein kleiner Smalltalk mit dem "Geist des Wassers" nebst
persönlicher Bekanntschaft mit dem nassen Element dürfen dabei nicht
fehlen. Glücklicherweise werden allzu neugierige Besucher von der
geheimisvollen Stimme aus dem Brunnen vor den gezielt in alle Richtungen
spritzenden Wasserfontänen gewarnt.
Flying Unicorn Wer schon immer einmal auf dem
Rücken eines Einhorns fliegen wollte, kann diesen Traum auf Flying
Unicorn verwirklichen. Der in seiner Höhe stolze 13 Meter messende
Junior Coaster der niederländischen Firma Verkoma macht es
möglich. Auf einer im Vergleich zu anderen Kinderachterbahnen
größzügig gestalteten Fahrstrecke geht es in direkter
Nachbarschaft zu den großen Brüdern Dueling Dragons durch
Merlins Zauberwald. Zwei im stählernden "Einhornlook" gestaltete
Züge gewährleisten dabei eine hohe Kapazität von 1100 Mitfahrern
pro Stunde. Besonders bemerkenswert und sicherlich der political correctness
geschuldet ist der letzte Wagen jedes Zuges, in dem sich ein Rollstuhl
befestigen lässt und auch gehbehinderten Gästen einen Ritt auf dem
Einhorn ermöglicht. |